Über das Projekt ParTec

Menschen werden heute deutlich älter und bleiben gleich­zeitig länger aktiv. Ihr gewohnt selbst­bestimmtes Leben wollen sie möglichst lange fortführen. Die Forschungs­agenda der Bundes­regierung „Das Alter hat Zukunft“ (2012) greift diesen Wunsch auf. Mobi­lität, soziale Kontakte und gesell­schaft­liche Teil­habe älterer Bür­ger_innen sollen mit Hilfe neuer I+K-Techno­logien gesichert und geför­dert werden. Das Projekt ParTec, das vom Bundes­ministerium für Bil­dung und For­schung (BMBF) von 01.04.2015 bis 31.05.2016 gefördert wird, denkt diesen Ansatz konse­quent weiter.

Es erforscht und erprobt Ver­fahren zur partizi­pativen und nutzer­orientierten Entwick­lung von Software für und mit älteren Menschen. Diese bei der Technologie­entwicklung häufig nicht beachtete Zielgruppe soll also selbst an der Ent­wicklung und Gestal­tung beteiligt werden. Damit wird einer­seits ein grund­sätzliches demo­kratisches Ideal verfolgt und anderer­seits die Tat­sache betont, dass ange­messene Technik­gestaltung ein tief­gehendes Ver­ständnis des Einsatz­kontextes erfordert.

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partec-poster

ParTec auf Tagung in Hamburg

Zur Tagung „Technische Unterstützungs-systeme, die die Menschen wirklich wollen“ war ParTec mit einem Beitrag und einem Poster vertreten.

Abschlussbericht zum Projekt

Ein umfangreicher Abschlussbericht zum Projekt ParTec ist jetzt zugreifbar. Hier werden der gesamte Forschungsprozess und alle erprobten Verfahren beschrieben.

Werkstatt 4: Digitaler Prototyp

Der letzte Schritt im gemeinsamen Entwicklungsprozess war es, den TeilnehmerInnen ihrer Wünsche und Ideen in einem digitalen Prototyp vorzustellen.

Cultural Probes: Alltag im Ruhestand

Im partizipativen Softwaredesign werden häufig ethnographisch inspirierte Verfahren der Beobachtung und Befragung eingesetzt, wie etwa Cultural Probes.

ParTec-Express als Pilotversuch

Um die Methode der Cultural Probes mit älteren Menschen vor dem regulären Durchlauf zu testen, wurde ein Pilot-Versuch gestartet.